WE ARE FAMILY

Gepostet am Okt 30, 2012 in Uncategorized

                    Unsere KinderheldInnen Pippi Langstrumpf und der Pumuckl haben einiges gemeinsam: Sie sind frech, mitunter anstrengend und stellen alles auf den Kopf. Sie sind diesmal unsere Coverstars – denn eine weitere Gemeinsamkeit passt sehr gut zu unserem aktuellen Themenschwerpunkt: Beide sind nicht bei ihren Eltern groß geworden, sondern in Familienkonstellationen, in denen leibliche Verwandtschaft keine Rolle spielt. „Klar hab ich Eltern, die sind bloß nicht hier“, sagt Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, „meine Mutter ist im Himmel und mein Vater in der Südsee.“ Auch beim Pumuckl ist die Geschichte schnell erzählt: Nachdem er am Leimtopf von Meister Eder kleben bleibt und dadurch sichtbar wird, verkündet er: „Ich muss bei dem bleiben, der mich einmal gesehen hat – Koboldsgesetz!“ Es geht bei ihnen zwar nicht zu wie in der Villa...

Mehr

Armut

Gepostet am Okt 4, 2012 in Uncategorized

                              Armut Die Mannerschnittenkaufkraft steigt, schreibt Mieze Medusa zum Themenschwerpunkt „Armut“ der aktuellen an.schläge-Ausgabe. Denn immer mehr Haselnusswaffeln kann man sich pro geleisteter Arbeitsstunde kaufen. Wird unser Leben also immer süßer? Im Gegenteil. Massiver Sozialabbau und große Rückschritte bei Sozialpolitik und Armutsbekämpfung sind europaweit die Realität – und Frauen sind davon als erste und mit am schlimmsten betroffen. Die Konsumgesellschaft grenzt sich immer aggressiver ab und die abstiegsbedrohte Mittelschicht tritt nach unten. In der aktuellen an.schläge-Ausgabe fragen wir deshalb: Wie kann wirkungsvolle Selbstorganisation und Solidarisierung aussehen? Und wie eine grundlegende Neuverteilung von Arbeit und Vermögen?  POLITIK an.riss politik:Kurzmeldungen Die Straßen sind leer Interview: Jeanna Krömer über postsowjetischen Feminismus. Von IRMI WUTSCHER Ein Knast, der seinen Namen nicht sagt Eine Graphic Novel über den brutalen Asylalltag...

Mehr

Wie wollen wir arbeiten und leben?

Gepostet am Sep 3, 2012 in Uncategorized

                    Keine Krise ohne Alternativen, keine realen Zustände ohne Utopien. Im an.schläge-Schwerpunkt fragen wir uns hoffnungsvoll: Wie könnte Arbeit aussehen, die uns glücklich macht? Dabei reproduzieren wir aber kein neoliberales Gequatsche von Individualisierung und Flexibilität, sondern nehmen die herrschenden Strukturen und Konzepte von Arbeit kritisch in den Blick. So manche Utopie wird schon jetzt gelebt: Frigga Haug, Gabriele Michalitsch, Michèle Thoma, Sabine Gruber und zwei Initiativen erläutern ihre Perspektiven. Und sieben Gastautorinnen mit den unterschiedlichsten Hintergründen stellten sich die persönliche Frage: Wie würde ich gerne arbeiten? POLITIK   an.riss politik: Kurzmeldungen   Eine echte Alternative: Zurück an den Herd Das Betreuungsgeld in Deutschland verfestigt traditionelle Geschlechterrollen. Von Kendra Eckhorst Unauffällig lesbisch Verfolgte LGBTs im Iran: Kein Asylgrund in Deutschland. Von Laura Wösch an.riss international: Kurzmeldungen   THEMA: ARBEIT. GESCHLECHT. UTOPIEN...

Mehr

Ban Marriage? Ehe-Privilegien für alle!

Gepostet am Jun 26, 2012 in Uncategorized

                    Nicht nur der Szene-interne Erfolg von Filmen wie „Mamma Mia“ und „Brautalarm“ beweist es: Der Umgang von Feminist_innen mit dem Thema Heirat ist merklich entspannter geworden. Dem campen Glamour einer ironisch zelebrierten Hochzeit konnten insgeheim sowieso viele etwas abgewinnen. Doch auch die traditionsreiche linke Kritik an der Institution Ehe hat zuletzt deutlich an Schärfe verloren, denn durch die von den Frauenbewegungen erkämpften Eherechtsreformen ist die Ehe – zumindest hierzulande – inzwischen tatsächlich kein Unterdrückungsinstrument mehr.  Aber bietet sie stattdessen wirklich eine willkommene Schutzfunktion für die Schwächeren in einer Partnerschaft, wie nun mitunter argumentiert wird? Und ist die scheinbar emanzipatorische Ablehnung der Ehe womöglich der Weg in schlimmere Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse? Soll deshalb um eine mögliche Partizipation aller an den Ehe-Privilegien gekämpft werden? Oder sollten wir stattdessen doch lieber gleich...

Mehr

Feminismus & Fahrradliebe

Gepostet am Mai 29, 2012 in Uncategorized

Spätestens mit dieser Ausgabe herrscht in der an.schläge-Redaktion der Konsens: Wien muss Kopenhagen werden! Denn die dänische Kapitale gilt als Welthauptstadt in Sachen Fahrrad. 55 Prozent aller Wege werden hier mit dem Rad zurückgelegt – und es sollen noch mehr werden. Dies verdankt sich nicht zuletzt den kontinuierlichen Investitionen der Stadtpolitik in den Radverkehr während der letzten Jahrzehnte: massiver Ausbau der Radwege, Grüne-Welle-Ampelschaltungen für Radfahrer_innen (für eine Gesamtstrecke von sechs Kilometern Richtung Kopenhagener Innenstadt!) und spezielle Sicherheitsmaßnahmen (z.B. signalisieren LED-Warnleuchten bei gefährlichen Kreuzungen den Autofahrer_innen, wenn ein Rad um die Ecke biegt). Was Radverkehrspolitik mit Feminismus zu tun hat? Das aktuelle an.schläge-Thema gibt ausführlich Antwort. So viel sei vorab verraten: „Riding a bike is a feminist issue!“   Politik an.riss politik: Kurzmeldungen Postgender-PiratinnenInterview: Was die Frauen bei der Piraten-Partei zur Sexismusdebatte sagen.Von Lea Susemichel Im SchattenLaut CEDAW-Schattenbericht stagniert die...

Mehr

Feministische Perspektiven zum Nationalsozialismus in Theorie und Praxis“

Gepostet am Mrz 8, 2012 in an.schläge 2012, Blog, Uncategorized

Podiumsdiskussion „Feministische Perspektiven zum Nationalsozialismus in Theorie und Praxis“ 15. März – 18 Uhr Was sind „feministische Perspektiven“ zum Nationalsozialismus und für was sind sie eigentlich gut? Über diese und andere Fragen wird diskutiert und zentrale theoretische sowie praxisrelevante Elemente einer geschlechtskritischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus vorgestellt. Am Podium diskutieren Johanna Gehmacher (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien), Hanna Hacker (Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien) und Peter Larndorfer (Arbeitsgruppe Genderwerkstatt, Vereins GEDENKDIENST) Im Anschluss gibt es einen gemütlichen Umtrunk. Die Podiumsdiskussion ist zugleich die Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe „Opfer, Täter*innen, Zuschauer*innen, Mitläufer*innen, Widerstandskämpfer*innen? Nationalsozialismus aus feministischen Perspektiven“, die zweiwöchentlich donnerstags um 18 Uhr stattfindet.  Ort: Alois-Wagner-Saal, C3 Bibliothek für Entwicklungspolitik, Sensengasse 3, 1090 Wien Weitere Infos zur Vortragsreihe und zum begleitenden Lesekreis unter http://feministischeperspektiven.wordpress.com      Plakat Vortragsreihe Nationalsozialismus aus feministischen...

Mehr