Feminist Superheroines: Billie Jean King

„Als ich in der Kabine saß, ging mir immer wieder der Gedanke durch den Kopf, dass es hier nicht nur um ein Tennisspiel ging, sondern um soziale Veränderung“, sagte Billie Jean King (*1943 in Long Beach) im Jahr 1973, nachdem sie ihren männlichen Kollegen Bobby Riggs besiegt hatte. Der als „battle of the sexes“ stilisierte Schaukampf wurde zum größten Fernsehereignis seit der Mondlandung. Die erfolgreiche Tennisspielerin Billie Jean King, der im vergangenen Jahr auch eine Filmbiografie mit dem Titel „Battle of the Sexes“ gewidmet wurde, lernte ihr Tennisspiel auf den öffentlichen Tennisplätzen in der Nähe ihres Wohnhauses in Kalifornien. In den frühen 1970er-Jahren begann King sich für die Gleichstellung der Geschlechter im Sport einzusetzen und forderte u. a. gleiches Preisgeld für Frauen* und Männer*. Sie outete sich 1981 als bisexuell und gründete die „Women’s Tennis Association“ (WTA), deren erste Präsidentin sie wurde.

 

Lina Walde, www.linawalde.org

Illustration: Lina Walde

 

 

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