Queer-feminist Cityguide

Lieblingsorte von an.schläge & FRIENDS

 

AMSTERDAM/NIEDERLANDE
Websites: http://lesbisch.startpagina.be, www.cocamsterdam.nl/nieuws
60-coc-amsterdam/290-pink-istanbul-en-pink-amsterdam.html. Feministisches Buchgeschäft: XU – Xantippe Unlimited (www.xantippe.nl/1024/index.html). Schwul-Lesbisches Buchgeschäft: Vrolijk – Gay and Lesbian Book and DVD Store (www.vrolijk.nu). Gay Bars: Bar PRIK, eine gemischte, aber sehr nette Bar (Spuistraat 109, www.prikamsterdam.nl), Saarein – mixed gay café (Elandsstraat 119, http://saarein.info/en), De Arc (Reguliersdwarsstraat 44, www.bararc.eu). Filmfestivals: TranScreen – Amsterdam Transgender Film Festival (http://transcreen.wordpress.com), Roze Filmdagen – Amsterdam Gay and Lesbian Film Festival (www.rozefilmdagen.nl). Lisa Appiano

 

BUDAPEST/UNGARN
Kino & Konzerte im Café Vis Major (www.vismajor.hu). Eklektika ist ein nettes Lokal, das gerne von Feministinnen besucht wird (www.eklektika.hu). Für die lesbische Community organisiert die Crew von Csajka Sportevents und Partys (www.csajka.hu). Labrisz wiederum setzt sich für Rechte und Antidiskriminierung von Lesben ein (www.labrisz.hu). Im Infoladen Morze sind LGBTs und revolutionäre Feministinnen immer willkommen (www.morzeinfoshop.blogspot.com) Lina Walde mit Dank an Pétér Lorincz

 

BUENOS AIRES/ARGENTINIEN
Die Stadtviertel Palermo und Almagro: Almagro gilt mit seinen vielen kleinen Theatern und Bars bisher noch als Geheimtipp in Buenos Aires. Unbedingt im El Bandarin (Guardia Vieja 3601) mit seinem Liebhabercharme einer Tango- und Sportbar vorbeischauen. Palermo ist zwar deutlich touristischer, dafür in zwei Punkten unschlagbar: die queere Clubszene und die vielen Klamottenläden junger DesignerInnen. Die Bach Bar (Cabrera 4390) für Lesben, Queers und andere ist besonders wegen ihrer witzigen Transformist Shows und der netten Leute einen Besuch wert. Pflichttermin im Dezember ist das Destravarte Festival mit seinem vielseitigen Programm aus Theater, Bildender Kunst, Filmen und Podiumsdiskussionen rund um das Thema Transgender. Das bleibt aber alles unter uns! Daphne Ebner

 

CHICAGO/USA
The neighbourhood Andersonville is not only the Little Sweden of Chicago, but also known as „dykestown“. Great neighbourhood with cafés, bars, feminist bookstores and the clothingstore DITC+ = Dykes in the City. Though pretty „male orientated“ Boystown in Chicago is also worth visiting. (Boystown = Chicagos Castro; fyi: Castro is the most famous „gaybourhood“ in the world.) Denice

 

ISTANBUL/TÜRKEI
Tanzen & Trinken: Gizli Bahce (sehr nette Bar am Dach, viele Queers & Feminist_innen präsent, auch unter den Angestellten, manchmal super tanzbare Musik, aber das Bier ist recht teuer). Peyote (drei Floors unterschiedliche müzik: 1. Stock Indie, 2. Stock concert zone und eine „Postrock“-Terasse). The Machine (ein kleiner, netter Elektroschuppen, in dem es sich fein bis in die Morgenstunden tanzen lässt – sexistische Momente bei dem Gedränge leider nicht ganz ausgeschlossen); W, Kiki, Küçük otto, Leyla teras (Life-Musik, auch mal traditionell türkisch); Asmaalti (unsere Lieblingsbar für die ersten Biere oder die ganze Nacht, nicht zu teuer, auch nicht aufregend, sehr liebes Personal, und unsere queer-feministischen Freund_innen kommen eigentlich alle hierher).
Alle diese Tipps sind in Europa, meist nahe an Taxim, dem Puls der Stadt. Auf der asiatischen Seite empfehlen wir v.a. Kadiköy, da ist es nachts recht entspannt, und es lässt sich die Bar-Straße abklappern.
Im Istanbul Modern ist noch bis 22. Jänner Dream and Reality. Modern and contemporary women artists from turkey zu sehen. Am 11.11. hat die Ausstellung/Intervention Trans Onurlu ve Turkiyeli / Proudly Transgender in Turkey eröffnet (http://transonurluveturkiyeli.tumblr.com). Gözde Ariel Callich & Hannah-Lisa Kunyik

 

MEXICO DF/MEXIKO
Stadtteil Zona Rosa: einige, allerdings eher mainstreamige Lokale. Events: die jährliche Regenbogenparade und die Massenhochzeit am Valentinstag. Empfehlung: die Konzerte der Kumbia Queers und Ultra Sonicas anschauen, wenn sie gerade in DF sind. Außerdem: Frida Kahlo Museum! Und die Universidad Claustro Sor Juana – dort gibt es auch viele Queer-Veranstaltungen und ein queeres Radio (http://radiocqueer.blogspot.com). Gini Müller

 

NASHVILLE/USA
If anyone should ever visit the redneck state Tennessee they have to go to Nashville and look for a honky tonk-bar where some female singer waiting for a big break will perform.
And for lesbians/queers: They have their own rosa-lila villa which is called the lipstick lounge! (www.thelipsticklounge.com) It is a bar owned by two identical dykes that used to be lovers. There hangs an enormous oilpainting of the two on the wall and they usually hang out in front of it. Fabulous!! Please go on „karaoke-night“. Since Nashville is for singer/songwriters what Hollywood is for actresses, open mic night or karaoke is a must! Denice

 

PARIS/FRANKREICH
gals rock – A shop dedicated to female rock culture. Ein Shop für Musik (vinyl+cd+dvd), coole Klamotten und persönliche Treffen mit Musiker_innen wie zum Beispiel mit jenen von Electrelane letzten Juli, als sie tags zuvor „am Strand“ des Clubs Glazart bei la Villette gespielt haben (17, rue Henry Monnier, http://galsrockparis.blogspot.com). Le Troisième Lieu – La cantine des Ginettes armées (Bar, Café, Cantine, Discothèque):
Nur wenige Schritte hinter dem Centre Pompidou gelegen DIE Bar, wo frau bei einem Kurzbesuch in Paris unbedingt auf einen Apéro, Snack oder zum Abtanzen vorbeischauen sollte (62, rue Quincampoix, www.myspace.com/letroisiemelieu). Les mots à la bouche – DIE Buchhandlung im Marais, LGTB Viertel und altes jüdisches Viertel von Paris: viel Mode, Design, Bars und gefilte Fisch (6, rue Sainte Croix de la Bretonnerie, www.motsbouche.com). Violette and Co. – la librairie des filles et des garçons manqués: meine bevorzugte Buchhandlung mit Ausstellungen, Lesungen, Schreibateliers und natürlich vielen tollen Büchern, aber auch DVDs, CDs, T-Shirts und Postkarten in einem wunderbar bunten Arrondissment von Paris unweit der Bastille (102, rue de Charonne, www.violetteandco.com/librairie). Chéries-Chéris – Festival de films gays, lesbiens, trans & ++++ de Paris: Seit drei Jahren nennt sich das ehemalige Festival de films gays et lesbien nun Chéries-Chéris. Das älteste LGTB-Filmfestival von Paris erlebte im vergangenen Oktober seine 17. Ausgabe und findet alljährlich im „Forum des Images“, Kino und Filmarchiv im Herzen von Paris, statt (am Ort der ehemaligen Markthallen, Les Halles, porte Saint-Eustache). Als ich es 1999 kennenlernte, schien es vor allem Sammelpunkt der Solarium-gebräunten Schwulen aus dem naheliegenden Marais zu sein, mittlerweile hat sich aber die queer-lesbische Diversifizierung sowohl im Festivalprogramm als auch im Publikum durchgesetzt … daher sehr zu empfehlen für frankophile Filmbegeisterte (http://cheries-cheris.com/index.html). Karoline Feyertag

 

SAN FRANCISCO/USA
Dolores Park: A park where everybody hangs out. Especially recommendable during pride week. The Lexington: queer/dyke bar. Classic. San Francisco’s Marea Alta. Valencia: a street with great food, bookstores, 2nd hand clothing. Famous from Michelle Tea’s book with the same name. Mission Street: cooler and much, much cheaper clothes/thrift stores than Valencia (thrift store = second hand). The whole Mission District is so much more exciting than Castro or The Haights (famous as being the „hippie district.“) Denice

SEOUL/KOREA
Bar W: Während die Gay & Drag-Lokale der Stadt v.a. am „Homo Hill“ in Itaewon angesiedelt sind, finden sich die lesbisch-queeren Bars und Clubs vorwiegend im quirligen Studi- und Ausgehviertel von Hongdae. In der schnieken Ladies-only-Venue „Bar W“ werden hochprozentige Mixgetränke serviert – mit anregenden Namen wie „Soft Butch“ und „Fantastic Foreplay“. International Women’s Film Festival (IWFF): Jedes Jahr präsentiert das Festival aktuelle Werke von Filmemacher_innen aus ganz Asien, in unterschiedlichen Programmschienen wie „New Currents“, „Asian Spectrum“ und „Queer Rainbow“. Auf der Agenda steht u.a. die Vernetzung zwischen der lokalen und internationalen feministischen Film-Community, in Seoul befindet sich auch das Headquarter des vom IWFF gegründeten Network of Asian Women’s Film Festival (www.wffis.or.kr). Vina Yun

 

VALENCIA/SPANIEN
Serielimitada: Designerinnen, Künstlerinnen, Kunsthandwerkerinnen und kreative Frauen sind auf der Plattform „Serielimitada“ (soviel wie: „beschränkte Stückzahl“) gut aufgehoben. Demnächst wird es dort Platz zum Produzieren, Ausstellen und Verkaufen geben (www.serielimitada.net). Festival de la Luna: Im September sind beim Luna-Filmfestival für eine Woche Lang- und Kurzfilme mit queeren Inhalten zu sehen, die jenen bei „identities“ in Wien, dem Berliner „Teddy“ oder den „Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg“ um nichts nachstehen (www.festivaldelaluna.org). La Biblioteca de la Dirección General de la Mujer: Diese öffentliche Bibliothek sammelt, bearbeitet und verbreitet Literatur zu den Themen Frauen und Geschlecht aus interdisziplinärer Sicht und definiert sich gleichzeitig als Raum speziell für Frauen (www.begv.gva.es/dgm2/tdgm.html). Groovelives Valencia: Ob im „47 Social Club“, dem „Picadilly“ oder der Disco „La3“ – die in den Locations des Groovelive Teams veranstalteten queeren Partys zählen zu den besten der Stadt (www.groovelives.com). Mirjam Bromundt

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